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Entstehung

Götzendorf im Spiegel der Geschichte

Lage

Die Ortschaft Götzendorf am oberen Teil des Eggerbaches gilt aufgrund ihrer Lage als eines der schönsten Dörfer in der Marktgemeinde Eggolsheim. Auf beiden Seiten umrahmt von den ausgedehnten Hochflächen der Langen Meile duckt sich der geschlossene Ort in den Talgrund. Sicherlich lohnenswert und interessant, einen Blick in die Geschichte dieses freundlichen Dorfes mit seiner schmucken Kapelle zu werfen.

Besiedlung

Leider finden wir gerade im Eggerbachtal zur Siedlungsgeschichte nur spärliche Quellen und Zeugnisse, so dass auch die Anfänge der Landgemeinde Götzendorf weitgehend im Dunkeln liegen.

Um 500 saßen die Thüringer in kleinen, politisch selbständigen Adelsherrschaften im Main-Regnitzwinkel am Laufe der Regnitz, im Aischgrund und in den Tälern der fränkischen Alb, zum Beispiel um Ebermannstadt und Heiligenstadt.

Vielleicht schon in den Jahrzehnten nach der Eroberung des Thüringerreiches 531 durch die Merowinger, sicher im 7. Jahrhundert, greift die freie fränkische, grundherrliche Kolonisation über die Regnitzlinie tief in den Jura hinein.

Die Siedlungen, die sie schafft, sind mit dem Namen des Gründers und dem Grundwort „-heim“, „-dorf“, „-hausen“ benannt.